Selbstbewusstsein in der Liebe durch Selbstwertgefühl

5 Tipps die helfen sein Selbstwertgefühl zu steigern

Sein Selbstwertgefühl steigern. Aber was bedeutet das?

Hinweis zur Einordnung: Die folgenden Tipps sind als allgemeine Selbsthilfe-Anregungen gedacht. Sie ersetzen keine psychologische Beratung, Psychotherapie oder ärztliche Abklärung, wenn Selbstwertzweifel stark belasten, lange anhalten oder mit depressiven Gedanken, Angst, sozialem Rückzug oder Selbstverletzungs- beziehungsweise Suizidgedanken verbunden sind.

Kurzantwort

Dein Selbstwertgefühl zu stärken bedeutet in diesem Beitrag vor allem: weniger streng mit Dir selbst zu sein, Dich nicht ständig mit anderen zu vergleichen, eigene Schwächen anzunehmen und kleine Herausforderungen bewusster anzugehen. Es geht nicht darum, immer selbstbewusst zu sein, sondern Schritt für Schritt einen freundlicheren und realistischeren Blick auf Dich selbst zu entwickeln.

Jeder Mensch scheitert mal was auch völlig normal ist

Auch die Ausnahme, dass man sich immer selbstbewusst und wertvoll fühlt, ist eine Art Perfektion. Es ist im Grunde ganz normal und auch o.k., dass man hin und wieder das Gefühl einer gewissen Unsicherheit und Schwäche zeigt. Schließlich sind wir ja keine Roboter. Die Welt wird nicht untergehen, wenn wir ab und zu einmal scheitern, denn nach Regen kommt Sonne. Aus diesem Grund ist es selbst mit Stärken und Schwächen möglich, dass man anfängt, seinen Perfektionismus abzulegen.

Sich selbst fertigzumachen, weil man eventuell nicht alles richtig gemacht hat, ist die Fragestellung wichtiger: „Wieso habe ich den Anspruch, immer perfekt zu sein“?

• Wurdest Du als Kind nur dann geliebt und anerkannt, wenn Du alles richtig gemacht hast?
• Ist es für Dich ein Gefühl der Sicherheit, wenn Du Deine Aufgaben penibel und vorbildlich mit Deinen Zielen erreicht hast?

Egal was sich hinter Deinem Perfektionismus verbirgt, falls es überhaupt vorhanden ist, versuche es einfach zu ergründen. Nur dann wirst Du in der Lage sein, Dich von Erwartungen die unrealistisch erscheinen, freizumachen. Wer darüber hinaus Unterstützung möchte, kann sich z. B. über Coaching-Angebote wie onlinedatingcoach.de informieren. Ein Coaching ersetzt jedoch keine professionelle psychotherapeutische oder ärztliche Hilfe bei starker psychischer Belastung. Wer jedoch erstmal ohne Hilfe auskommen möchte, sollte sich mit unseren Tipps befassen.

Hier 5 Tipps, um Dein Selbstwertgefühl zu stärken

So gehst Du heute praktisch vor

Wenn Du nicht weißt, womit Du anfangen sollst, nutze die folgenden Schritte als kleine Übung. Es reicht, einen Punkt für heute auszuwählen.

  1. Wähle einen Punkt aus: Starte nicht mit allen Tipps gleichzeitig, sondern entscheide Dich für einen Bereich, der Dich gerade besonders betrifft.
  2. Beobachte Deine innere Stimme: Achte darauf, wann Du Dir einredest, nicht genug zu sein oder erst nach einem bestimmten Ziel wertvoll zu sein.
  3. Schreibe einen Satz auf: Formuliere eine mildere Alternative zu dem strengen Gedanken, ohne Dir etwas schönzureden.
  4. Hinterfrage Vergleiche: Wenn Du Dich mit anderen vergleichst, frage Dich, ob dieser Vergleich Dir wirklich hilft oder Dich nur weiter abwertet.
  5. Setze eine kleine Herausforderung: Wähle eine überschaubare Situation, der Du Dich stellen möchtest, statt auf den perfekten Moment zu warten.
  6. Gehe mit Rückschlägen milder um: Wenn etwas nicht klappt, nutze es als Anlass zur Reflexion, statt Dich dafür fertigzumachen.

1. Du musst Deine Lügen in Dir erkennen

Eine innere Stimme belügt Dich tagtäglich und möchte Dir weiß machen, dass Du in Deinem momentanen Zustand „nie genug“ bist:

  • Du kannst erst dann zufrieden sein, wenn Du den perfekten Job gefunden hast.
  • Du fühlst Dich erst dann wohl, wenn Du immer alles richtig gemacht hast.
  • Dein Leben geht erst dann richtig los, wenn Du Dein nächstes großes Ziel erreicht hast.

Auf den Punkt gebracht: „Du brauchst immer noch eine Sache, um Dich selbst stark, selbstbewusst und vollkommen zu fühlen“.

Im Grunde genommen ist Deine Bedürftigkeit ein bemitleidenswertes Geschöpf, welches im Grunde nur geliebt werden will!

Die größte Lüge im Bereich Deiner Bedürftigkeit ist, dass es außer Ihr nichts anderes in Dir gibt. Dabei ist die Bedürftigkeit in Dir nur ein Teil von Dir und je weniger Du Dich mit Ihr identifizierst, umso mehr Abstand gewinnst Du und wirst somit immer stärker und selbstbewusster. Du sollst auch Deine innere Stimme der Bedürftigkeit nicht ignorieren? Gehe lieber mit Deinen Ängsten, Selbstwertzweifel und Schwächen liebevoll um. Du musst einfach den schwachen Teil in Dir mit Mitgefühl begegnen und auf seine Botschaften hören, mache aber nicht den Fehler, dass Du Dich mit diesem Teil identifizierst.

2. Du musst Deine Perspektive verändern

Häufig ergibt sich ein schwaches Selbstwertgefühl in den Momenten, wo Du Dich mit anderen Menschen vergleichst, um dann zum Schluss zu kommen, dass Du Ihnen nicht gewachsen bist. Gerade Vergleiche auf Social Media können das eigene Körper- und Selbstbild zusätzlich belasten; Studien beschreiben hier vor allem den sozialen Vergleich als wichtigen Einflussfaktor. Möchtest Du diesen, nicht gerade günstigen Vergleichen entgegenwirken, um Dein Selbstwertgefühl zu stärken, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Die Erkenntnis, dass Du schon genug bist, unabhängig, welche Leistungen oder Fähigkeiten Du vorzuweisen hast.

• Ob Du Deine Morgenroutine durchgeführt hast oder nicht, ist völlig unabhängig davon.
• Ob Deine Freunde mehr Geld verdienen als Du, ist auch völlig unabhängig.

Sind Dir schon einmal Sprüche wie: „Du brauchst nichts zu tun, um ein wertvoller Mensch zu sein oder“„ Du bist im Grunde jetzt schon perfekt“. In diesen Sprüchen steckt viel Wahrheit, da letztendlich das Wort „Wert“ ein von Menschen gemachtes Konstrukt ist. Du bist schließlich der Mensch, der in seinem Leben das Sagen hat oder zumindest haben sollte und so bist Du auch der Mensch, der für sich selbst bestimmen kann, ob er wertvoll ist.

2. Übe Dich im Geben statt nehmen, wenn Du Dein Selbstwertgefühl stärken möchtest

Fange einfach an, zu geben:
• Sei ein Wegweiser für Menschen denen es schlechter geht als Dir.
• Finde heraus, in welchen Dingen Du wirklich gut bist.

Wenn Du Dich mehr im Geben übst, wird in Dir ein Bewusstseinswandel zum Tragen kommen. Du wirst Dich nicht nur wertvoller fühlen, sondern auch automatisch demütiger. Es wird Dir die Augen öffnen, dass es neben Dir auch andere Menschen auf der Welt gibt.

Gib anderen Menschen das, was Sie Deiner Überzeugung nach Dir vorenthalten. Dazu gehören: Anerkennung – Lob – Beistand –und liebevolle Zuneigung. Du kannst es nicht geben? Es wird Dir zufließen, wenn Du so tust, als könntest Du es.

3. Du solltest auf Deinen Körper achten

Jedem ist heute bewusst, dass Geist und Körper unzertrennbar sind. Überraschend dabei ist nur, dass wir nur selten auf die Idee kommen, psychische Probleme auf eine physische Art zu lösen. Wie war es, als sich Dein Körper in einem deprimierten Zustand befand?

• Der Kopf war nach vorne gebeugt.
• Der Blick nach unten gesengt.
• Der Oberkörper war schlapp und schlaff.

Genau dieser körperliche Zustand ist es, welchen wir instinktiv mit Hoffnungslosigkeit und Schwäche verbinden.

4. Du solltest Dich Deinen Herausforderungen stellen

• Hast Du schon einmal über einen längeren Zeitraum hungern müssen?
• Wann hast Du das letzte Mal eine Entscheidung mit schwerwiegenden Folgen getroffen?
• Klar gesagt: Du machst Dein Selbstwertgefühl von kleinen und unbedeutenden Dingen abhängig.
• Dein Selbstwertgefühl sinkt zu Boden, wenn Dein Schwarm Dir nicht eine E-Mail schreibt.

Je öfter Du den inneren Schweinehund besiegst und Dich Deinen persönlichen Lebensherausforderungen stellst, umso stärker kommst Du mit Dir und Deinem Leben zurecht. Zudem steigert es das Selbstvertrauen, weil Du Dinge schaffen kannst, die Du vorher für unmöglich gehalten hast.

5. Du solltest Dein Scheitern akzeptieren

In Deinem Leben wird es Momente geben, die nicht nach Plan verlaufen, weil Du z. B. an einem Ziel gescheitert bist oder sich die Dinge anders herauskristallisieren als erwartet. In diesen Situationen musst Du Dich entscheiden. Entweder hältst Du weiter an Deinen zwanghaften Vorstellungen und Deinem Perfektionismus fest, wie das Leben und Du zu sein haben, oder Du akzeptierst Dein Scheitern und möchtest Dich ändern.

Kurze Checkliste für Dich

  • Hast Du heute bemerkt, wann Du besonders streng mit Dir selbst warst?
  • Gab es einen Vergleich mit anderen, der Dir eher geschadet als geholfen hat?
  • Kannst Du eine kleine Sache benennen, die Dir gelungen ist oder die Du versucht hast?
  • Gibt es eine Erwartung an Dich selbst, die gerade unrealistisch hoch ist?
  • Kannst Du mit einem Rückschlag etwas freundlicher umgehen, statt Dich dafür abzuwerten?

Wenn Du merkst, dass Selbstwertzweifel Deinen Alltag deutlich einschränken, Du Dich dauerhaft niedergeschlagen fühlst oder Dich in einer psychischen Krise befindest, ist professionelle Hilfe sinnvoll. Erste Anlaufstellen können die Hausarztpraxis, psychotherapeutische Praxen, Krisendienste oder die TelefonSeelsorge unter 116 123 sein. Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung sollte der Notruf 112 gewählt werden.

Häufige Fragen

Muss ich mich immer selbstbewusst fühlen?

Nein. Der Beitrag betont, dass Unsicherheit und Schwäche hin und wieder normal sind. Ziel ist eher ein freundlicherer und realistischerer Blick auf Dich selbst, nicht dauerhafte Perfektion.

Womit sollte ich anfangen, wenn alles zu viel wirkt?

Wähle nur einen kleinen Punkt aus: zum Beispiel einen strengen Gedanken bemerken, einen Vergleich hinterfragen oder eine überschaubare Herausforderung angehen.

Wann ist professionelle Hilfe sinnvoll?

Wenn Selbstwertzweifel Deinen Alltag deutlich einschränken, lange anhalten oder mit starker psychischer Belastung verbunden sind, solltest Du Dir Unterstützung holen. In akuten Krisen gelten die oben genannten Anlaufstellen.

Stand, Quellen & Transparenz

Stand der Informationen: Juni 2026

Dieser Beitrag bietet allgemeine Hinweise zur Stärkung des Selbstwertgefühls. Er kann Verweise auf eigene Angebote oder Partnerseiten enthalten. Die redaktionelle Einordnung soll dennoch fair, nachvollziehbar und möglichst sachlich bleiben.

Genutzte Quellen

  • gesund.bund.de/wege-im-gesundheitswesen/erwachsenenleben/psychische-gesundheit/anlaufstellen-bei-psychischen-krisen – Anlaufstellen bei psychischen Krisen und Notfällen
  • who.int/health-topics/self-care – Einordnung von Selbsthilfe als Ergänzung, nicht als Ersatz professioneller Versorgung
  • Body Image / Elsevier 2025 – Meta-Analyse zu Social-Media-Vergleichen, Körperbild und Selbstbild
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Date Doktor (Redaktion)
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